Führung mit Paradoxien

Eingeladen wurde ich, am 14. April in Dortmund vor Leitungskräften im Allgemeinen Sozialen Dienst der Kommunen über Führung zu sprechen.  Diese müssen in ihrer Sandwichposition mit Paradoxien umgehen: “Sie sind verantwortlich für gute Hilfen und sollen gleichzeitig möglichst sparsam sein. Sie sollen alles im Griff haben und doch geschieht dauernd Unvorhersehbares. Sie sollen für qualitativ gute Arbeit sorgen, sind aber mit ständig neuen Aufgaben, Sparmaßnahmen und starker Personalfluktuation konfrontiert.” (Flyer)

Unterschiedliche, sich teilweise widersprechenden Ziele sind ein Charakteristikum im Management von Non-Profit-Organisationen. Da wird so manches Mal die Privatwirtschaft beneidet, die mit dem “komplexitätsreduzierenden Faktor Geld” (Ruth Simsa) Ziele einfacher gewichten kann. Den Leitungskräften einige Impulse für ihre Arbeit zu geben, darüber freue ich mich.

TEILEN