2denare – Homepage ist online

Mit 2denare wurde ein neues Beratungsinstitut gegründet, in welchem zukünftig meine Beratungsmandate für Kirche, Caritas und Diakonie aufgehen werden. Die Homepage des Instituts ist online. Diese Homepage hier bleibt aber bestehen und wir weiterhin ständig aktualisiert.

Gründung des 2denare-Beratungsinstituts

Zu Beginn nächsten Jahres übernehme ich die Geschäftsführung des neugegründeten 2denare-Beratungsinstituts, welches sich auf auf Unterstützungsbedarfe von Kirche, Caritas und Diakonie spezialisiert. Ein Platzhalter für die zukünftige Website steht schon unter www.2denare.de

Interview mit mir online

Die FOM-Hochschule hat mit mir ein langes Interview zu meinem Werdegang und meiner Forschungsausrichtung geführt. Hier der Link dorthin.

Wertekodex & Kulturdialoge: Zwei neue Fachaufsätze zum Profil konfessioneller Gesundheitseinrichtungen online!

Im August 2016 erscheint im Lambertus-Verlag das Fachbuch „Christliche Organisationskultur prägen“, herausgegeben von Paul Hüster, Hans Hobelsberger und Andreas Hellwig und kann hier vorbestellt werden. Teil des Buches sind zwei praxisrelevante Artikelvon mir zur Profilschärfung konfessioneller Gesundheitskonzerne:

  • „Sich neu (er-)finden: der Augustinus-Kodex und die Wertekultur. Praxisbericht einer Wertekampagne“ Hier wurden die Erfahrungen gebündelt, wie durch  die Etablierung eines bereichsübergreifenden Wertekodex das christliche Profil im Alltag der katholischen St. Augustinus-Kliniken stärker erfahrbar gemacht werden konnte.
  • „Anforderungen an die mitarbeiterorientierte Entwicklung eines christlichen Profils am Beispiel des Instruments der Kulturdialoge“ Zur Unterstützung von einzelnen Unternehmensteilen beim Zusammenwachsen nach einer Fusion und als Grundlage zu einem späteren Leitbildprozess bieten sich Kulturdialoge an. Die Erfahrungen am Katholischen Klinikum Oberhausen damit werden hier kurz beleuchtet.

Sowohl der Artikel zum  Wertekodex an den Augustinus Kliniken als auch der zu den  Kulturdialogen am Kath. Klinikum in Oberhausen sind als Vorabdruckfahne im Volltext passwortgeschützt verfügbar.

Rückblick auf Vortragsabend zur Zukunft des Sozial- und Gesundheitssektors

Am 25. Mai durfte ich einen Vortrag im FOM-Studienzentrum in Marl halten. Im Mittelpunkt standen die Zukunftsaussichten für Beschäftigte im Sozial- und Gesundheitssektor vor dem Hintergrund der starken Wandlungsprozesse in den Bereichen. Einen Rückblick auf die Veranstaltung erhalten Sie hier.

Christliche Organisationskultur prägen

Im August 2016 erscheint der von Paul Hüster, Hans Hobelsberger und Andreas Hellwig  herausgegebene Sammelband zur Profilschärfung im kirchlichen Sozial- und Gesundheitswesen. Enthalten sein werden dort auch zwei Beiträge von mir. Vorbestellt werden kann das Buch übrigens hier.

Zukunft des Megamarktes der Gesundheits- und Sozialwirtschaft

Am 25. Mai lädt die FOM-Hochschule in Marl zu einem Diskussions- und Vortragsabend ein, an dem beleuchtet werden soll, wohin sich die Gesundheits- und Sozialwirtschaft entwickelt. Neben je einem Gesundheits- und einem Pflegeexperten soll ich in einem Vortrag die “Zukunfts- und Entwicklungsperspektive in der Sozialwirtschaft” aufzeigen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierte.

Vortrag an der kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel

Am 30. Juni bin ich als Gast beim Kaminabend des Studiengangs Diakoniemanagement an der kirchlichen Hochschule in Bethel. Dort wird das interdisziplinäre Studium Diakoniemanagement angeboten, welches sich der wissenschaftlichen Qualifizierung von Führungskräften in Unternehmen der Sozialwirtschaft und in der Kirche, besonders in Einrichtungen der Diakonie und Caritas, verschrieben hat. Thema des Abends wird Management in kirchlichen Institutionen sein.

Krankenhäuser: Kirchliches Profil gibt es nicht zum Nulltarif

Mit “Profil gibt’s nicht zum Nulltarif” ist ein aktueller Artikel in der neuen caritas (4/2016) von mir und Winfried Hinzen überschrieben. Als Volltextversion kann der Beitrag mit dem nötigen Passwort hier heruntergeladen werden. Unsere These ist recht simpel: Um dem hohen Eigenanspruch konfessioneller Krankenhäuser gerecht zu werden, benötigt es mehr Zeit (und damit Mitarbeiterkapazitäten) für nicht funktionale Zuwendung zum Patienten, deutlich mehr als über Versicherungsbeiträge refinanziert wird. Um diese Zeit finanzieren zu können, sind verschiedene Wege denkbar, von denen wir drei vorstellen. Bei Rückfragen oder Anmerkungen freue ich mich über Feedback!

Christliches Profil – Vor- oder Nachteil in Zeiten des Fachkräftemangels?

Eingeladen wurde ich zum Kongress „Jobmotor Gesundheitswirtschaft – Entwicklungs- und Zukunftsperspektiven von Gesundheitsberufen“ [PDF] am 22. Januar an der FOM in Wuppertal. Dabei zusammen mit einem ehemaligen Harvard-Professor im Programm zu stehen, das war eine seltene Ehre für mich.

Neben Vertretern von Krankenkassen, Ärzten, Apothekern und Co, was konnte ich dabei zum „Jobmotor Gesundheitswirtschaft“ sagen? Mein Vortrag richtete den Blick auf die Tatsache, dass in Nordrhein-Westfalen mehr als 70{ff8fe9fa9fd47083462fa99647f1a5e50a4f1b6870ded31f78bc1dff4e70d0d2} aller Krankenhäuser in konfessioneller Trägerschaft sind. Vor dem Hintergrund des eklatanten Fachkräftemangels in der Gesundheitswirtschaft stellt sich für diese Gruppe an Häusern eine zentrale Frage: Lockt die christliche Trägerschaft Bewerber an oder schreckt sie eher ab?

Die Zeiten, dass eine maßgebliche Anzahl an Ärzte oder Pflegekräfte aufgrund ihrer religiösen Überzeugung ausschließlich in einem katholischen oder evangelischen Haus arbeiten wollen, sind gewiss vorbei – wenn es sie denn je gegeben hat. Aber gibt es doch Facetten in der Unternehmenskultur christlicher Krankenhäuser, die attraktiv für Mitarbeiter sein können und mit dem man sich positiv von anderen Häusern absetzen kann?

Gerald Lux sagte in seinem Vortrag an dem Tag, dass einer der Sätze, die Mitarbeiter aus der Pflege nicht hören können, die Feststellung sei, „solch einen Beruf mache man ja nicht des Geldes wegen“.

Solch ein Satz nimmt Menschen in ethische Geiselhaft und verhindert eine faire Diskussion über die zu verbessernden Arbeitsbedingungen in der Pflege. Aber trotzdem: Der Satz ist wahr. Studien zeigen, dass vor allem nichtmonetäre Aspekte zur Übernahme eines Gesundheitsberufs motivieren und ein starkes „inneres Leitbild“ (Hans Hobelsberger) mit pflege- bzw. medizinethischen Grundsätzen die Arbeit prägt.

Kann ein konfessionelles Haus mit einem gelebten „äußeren Leitbild“ trotz allgemeinem wirtschaftlichem Druck für ein Umfeld sorgen, in dem sich diese intrinsische Hinwendung zum Patientenwohl stärker entfalten kann? Hat diese Frage für die Berufsansprüche der „Generation Y“ nicht noch mehr Relevanz als für alle Generationen davor? Und wie kriegt man es hin, dass ein Leitbild nicht bloß ein Stück Hochglanzpapier bleibt und als „Leidbild“ oder „Lightbild“ endet, sondern als ein strategisches Ziel wahr- und ernstgenommen wird?

Aus dieser Perspektive ist doch einiges zum „Jobmotor Gesundheitswirtschaft“ zu sagen.